Weshalb entstehen beim Einbrennen Gase?

Das ist völlig normal. Wird ein Kaminofen in Betrieb genommen, kann es sein, dass die lackierten Bauteile erst eingebrannt werden müssen. Die Stärke dieses Effekts, hängt vom verwendeten Lack ab. Dieser Effekt kann beim Einbrennen zwei bis dreimal aufreten.

Der hitzebeständige Lack ist im Auslieferungszustand noch nicht voll ausgehärtet und erreicht seine Festigkeit erst bei über 300 °C während der ersten Inbetriebnahme. Das trifft übrigens auch auf viele lackierte Ofenrohre zu. Unsere eigenen Monteure tragen weiche Handschuhe, wenn sie die Feuerstätte vor der Inbetriebnahme bewegen, um den noch empfindlichen Lack zu schützen.

Beim Einbrennen entsteht ein Rauchgas und Dunst, die sich im Aufstellraum verteilen. Deshalb ist für eine ausreichende Be- und Entlüftung zu sorgen. Türen zu benachbarten Räumen sind am besten zu schließen, die Fenster im Aufstellraum sind zu öffnen. Personen und Haustiere sollen sich während dieses Vorganges nicht permanent in diesen Räumen aufhalten.

Wird der Einbrennvorgang mit einer ausreichend hohen Temperatur vorgenommen, sind bereits beim zweiten Heizen deutlich weniger Ausdünstungen wahrzunehmen. Beim dritten Heizvorgang funktioniert die Feuerstätte erfahrungsgemäß schon fast ohne diese Beeinträchtigungen. Später ist im laufenden Betrieb keine Geruchsbelästigung mehr wahrzunehmen. Es gibt wenige Öfen und Kamine mit komplizierteren Konstruktionen, bei denen mehrere Vorgänge für das Einbrennen erforderlich sind.

Reparaturlack zum Einbrennen

Typischer Reparaturlack für heiß werdende metallische Oberflächen. der auch einbrennen muss.


«   |   »